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27.07.2009 / Ausland / Seite 7

»Ihr seid unsere Brüder«

Neues brasilianisches Amnestiegesetz könnte bis zu 200000 Immigranten ohne Papiere legalisieren. Präsident da Silva preist »Vorbildcharakter«

Andreas Knobloch
Bis zu 40 Millionen Menschen mußten im vergangenen Jahr ihre Heimat verlassen. Zwei Drittel der Migrantenströme, so das Flüchtlingshilfswerk UNHCR, bewegten sich auf der südlichen Halbkugel. Bei den Süd-Süd-Flüchtlingen vor Hunger, Krieg, Gewalt und Naturkatastrophen handelt es sich zu zwei Dritteln um Frauen und Kinder.

In Brasilien als »Schwellenland« – so Schätzungen – leben derzeit Hunderttausende ohne gütige Papiere. Sie sind betroffen von Ausgrenzung, Rechtlosigkeit, dem Ausschluß von Bildungs- und Gesundheitswesen, vom Zwang zur Kriminalität. Brasilien versucht derzeit, das Problem auf gesetzlichem Weg anzugehen. Einwanderer können demnach legalisiert werden. Für Präsident Luiz Inácio »Lula« da Silva hat das neue Gesetz sogar Vorbildcharakter für die »Industriestaaten der Ersten Welt«. Während die reichen kapitalistischen Staaten des Nordens in der Regel repressiv reagieren und die Einwanderer unter anderem als Problem für den heimisch...

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