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27.07.2009 / Ausland / Seite 8

»Sie betrachten Honduras als ihren Betrieb«

Gestürzter Präsident setzt im Kampf gegen Putschisten auf Kraft der sozialen Bewegung. Ein Gespräch mit Manuel Zelaya Rosales

Giorgio Trucchi, Managua
Manuel Zelaya Rosales ist Präsident der Republik Honduras. Er wurde am 28. Juni durch einen Militärputsch gestürzt und außer Landes gebracht

Das Putschistenregime, das Sie gestürzt hat, ist international isoliert und im Inland mit einer starken Widerstandsbewegung konfrontiert. Trotzdem zeigt es sich unnachgiebig. Wie erklären Sie sich das?

Sie sind wie Raubtiere aus dem Urwald, die ihre Beute mit Zähnen und Klauen verteidigen. Sie betrachten Honduras als ihren Betrieb, als einen Besitz, den man ausbeuten kann. Dabei handelt es sich um zehn Familien, die ihre wirtschaftlichen und finanziellen Pfründe und ihre Privilegien behalten wollen.

Sie haben auf einer Pressekonferenz erklärt, daß es rechte politische Kreise in Nordamerika gibt, die den Staatsstreich unterstützt haben und dies weiterhin tun ...

Es gab Äußerungen von diesen Leuten, die sich offen für den Putsch ausgesprochen haben. Darunter befinden sich US-amerikanische Senatoren und Kongreßabgeordne...

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