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24.07.2009 / Ausland / Seite 6

Streit um die Ölmetropole Kirkuk

Im kurdischen Nordirak wird am Samstag ein neues Parlament gewählt

Karin Leukefeld, Damaskus
In den drei kurdischen Autonomieprovinzen im Nordirak wird am morgigen Samstag ein neues Parlament gewählt. Etwa 2,5 Millionen Stimmberechtigte in den Provinzen Dohuk, Erbil und Suleymania können 111 Abgeordnete für das kurdische Regionalparlament wählen. Fünf Sitze sind für Turkmenen, fünf für Assyrer und ein Sitz für Armenier reserviert. Eine Quote sorgt dafür, daß mindestens 30 Sitze Frauen vorbehalten sind. Etwa 500 Kandidaten sind im Rennen, gewählt werden allerdings Listen, nicht einzelne Abgeordnete. Erstmals soll der kurdische Präsident direkt gewählt werden. Es ist die dritte Wahl in den kurdischen Provinzen des Nordirak seit 1991. Zuletzt erhielten die beiden großen Parteien, Demokratische Partei Kurdistans (KDP, Vorsitzender Mahmud Barzani) und Patriotische Partei Kurdistans (PUK, Vorsitzender Dschalal Talabani) 104 Abgeordnetensitze. Inzwischen ist die politische Konkurrenz stärker geworden. 24 politische Gruppen treten an. Für einige Verwunde...

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