Gegründet 1947 Sa. / So., 19. / 20. Oktober 2019, Nr. 243
Die junge Welt wird von 2216 GenossInnen herausgegeben
24.07.2009 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Aufräumen bei Porsche

Vorstandschef und Finanzvorstand müssen Konzern verlassen. Vorgezogene Aufsichtsratssitzung beschließt Kapitalerhöhung. Weiter viel Nebulöses

Klaus Fischer
Klartext ist bei Porsche nicht beliebt, Camouflage schon. Nach einer nächtlichen Sitzung des Aufsichtsrates wurde am Donnerstag vormittag in Stuttgart verkündet, das Unternehmen habe eine Kapitalerhöhung um mindestes fünf Milliarden Euro beschlossen. Das Geld kommt vermutlich aus Wolfsburg. Ob die Besitzerfamilien Porsche und Piëch zusätzlich auf eigene Rechnung Kapital nachschießen, war zunächst nicht klar. Auch über Gründe für die Verschiebung des Termins für das Treffen und darüber, wie es konkret in bezug auf Volkswagen weitergeht, konnten nur Vermutungen angestellt werden. Klar war am Donnerstag, daß Vorstandschef Wendelin Wiedeking gehen muß. Weggeschickt von den Kapitaleignern wurde auch Holger Härter, bislang Finanzvorstand und im Konzern für die Abteilung Kasinokapitalismus zuständig. Nachfolger Wiedekings soll Produktionsvorstand Michael Macht werden.

Wiedeking und Härter, die mit dem Versuch der Übernahme von VW durch die Porsche AG gescheiter...

Artikel-Länge: 6228 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €