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20.07.2009 / Inland / Seite 4

An den Rand gedrängt

In Berlin droht Wohnungsnot. Mietenanstieg besonders in der Innenstadt. Kritik an SPD und Linkspartei

Christian Linde
Mit der Vorstellung des neuen Berliner Mietspiegels 2009 konnte es der Stadtentwicklungssenatorin des »rot-roten« Senates in Berlin, Ingeborg Junge-Reyer (SPD), nicht schnell genug gehen. Noch vor der Europawahl, vier Wochen vor dem ursprünglich angekündigten Termin, ging die Politkerin mit dem Papier an die Öffentlichkeit. Schließlich lautete ihre beruhigende Botschaft: In der Hauptstadt steigen die Mieten moderat, und der Wohnungsmarkt ist weiterhin entspannt.

Doch Entwarnung bedeutet diese Nachricht kaum. Denn die Zahlen sprechen bei genauer Betrachtung eine andere Sprache. Zu diesem Schluß kam Sigmar Gude vom Stadtforschungsinstitut Topos bei einer Diskussionsveranstaltung am Freitag abend. Zu der hatte die Berliner Mietergemeinschaft eingeladen. Nach Angaben des Wohnungsmarktexperten Gude liege der Gesamtanstieg der Mietpreise zwar nur bei 1,1 Prozent. Allerdings müßten bereits bei mittleren Wohnlagen die Haushalte einen durchschnittlichen Mietpreis...

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