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13.07.2009 / Feuilleton / Seite 12

Den Saft auspressen

An der Oberfläche: Der Dokfilm »9 to 5« über die US-Pornoindustrie

Reinhard Jellen
Das San Vernando Valley in Los Angeles ist das Mekka des US-amerikanischen Pornofilms. In der Branche werden jährlich rund 13000 Filme produziert, die sich an die 50 Millionen Mal verkaufen und dabei einen Umsatz von 12,7 Milliarden Dollar erzielen, also mehr als die nationale Musikindustrie.

Über diesen neuen Mainstream hat der Münchner Filmemacher Jens Hoffmann denn Dokumentarfilm »9 to 5: Days in Porn« gedreht. Er hat verschiedene Darsteller, Regisseure, Produzenten und Agenten über 18 Monate bei ihrer Arbeit gefilmt und sich für seinen Film dabei ausschließlich auf O-Töne beschränkt.

Das Metier zieht nach der Aussage der ehemaligen Darstellerin Sharon Mitchell, die nach einer Vergewaltigung aus dem Geschäft ausgestiegen ist, dann über das Pornobusiness promoviert hat und sich nun mit ihrer Organisation um die Gesundheit der Sexarbeiter und -arbeiterinnen kümmert, Sexsüchtige, Geldsüchtige und Ruhmessüchtige an, die auch allesamt in der Dokumentation...



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