Der Schwarze Kanal
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11.07.2009 / Titel / Seite 1

Ossis als Kanonenfutter

Rüdiger Göbel
Erneut ist eine Patrouille der Bundeswehr in Afghanistan angegriffen worden. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Berlin wurde eine Gruppe deutscher Soldaten rund 42 Kilometer südwestlich von Faisabad attackiert bzw. mit einer selbstgebauten Bombe »angesprengt«, wie es im am Freitag verbreiteten Militärsprech hieß. Der »Vorfall« habe sich bereits am Donnerstag ereignet. Angaben zu Verletzten oder den Tätern gab es nicht.

Gibt es im Afghanistan-Krieg Verletzte und Tote auf seiten der Bundeswehr, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, daß es sich um Ostdeutsche handelt. Dies geht aus einer vom Verteidigungsministerium verbreiteten Statistik hervor. Der sächsische Bundestagsabgeordnete Peter Hettlich (Bündnis 90/Die Grünen) hatte Anfang Juli die Bundesregierung nach der »Herkunft der Soldaten im Auslandseinsatz« gefragt. Die Antwort von Staatssekretär Thomas Kossendey zeigt deutlich, daß der ostdeutsche Anteil weit überproportional ist. Sie zeigt außerde...

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