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09.07.2009 / 73 / Seite 15

»Die Fabrik kommt ins Labor«

Mehr Vorgaben, mehr Kontrolle – das sind die wesentlichen Entwicklungen in der Arbeitswelt. Ein Gespräch mit dem Schweizer Soziologen Peter Streckeisen

Matthias Becker
Ist die Industriearbeit »wissenschaftlicher« geworden? Wie läßt sich die Gesellschaft übers Bildungssystem verändern? Solche Fragen werden in unzähligen Studien untersucht. Meist an Schreibtischen. Der Schweizer Soziologe Peter Streckeisen ist in einen Betrieb gegangen und hat mit Leuten über ihre Arbeitswelt gesprochen. Seiner 2008 bei UVK erschienenen »Fallstudie zum Wandel der Industriearbeit« (363 Seiten, 39 Euro) liegen Interviews zugrunde, die er 2006 mit Beschäftigten des Pharmaunternehmens Novartis in Basel geführt hat.

»Ich habe mit über 30 Mitarbeitern gesprochen. Ich hoffe, mein Buch spiegelt ihre Erfahrungen wider; ich wollte eher ihre Erlebnisse rekonstruieren als meinerseits zu theoretisieren.«

Peter Streckeisen betont, daß es viele verschiedene Arbeitsrealitäten gibt – aber auch gemeinsame Entwicklungen.

»Vieles, was ich in der Pharmaindustrie beobachtet habe, taucht in anderen großen Unternehmen in ganz anderen Wirtschaftszweigen ...





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