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20.06.2009 / Ausland / Seite 2

Ahmadinedschad bestätigt

Irans oberster Religionsführer warnt vor weiteren Protesten

Karin Leukefeld
Der oberste geistliche Führer im Iran, Ajatollah Ali Khamenei, hat beim Freitagsgebet in der Universität von Teheran das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen vom 12. Juni für Rechtens erklärt. Er warnte zugleich die Opposition vor weiteren Protesten. Amtsinhaber Mahmud Ahmadinedschad habe rund 24 Millionen der etwa 40 Millionen Stimmen erhalten. Die Wahlen seien fair und transparent gewesen, »die Islamische Republik betrügt ihr Volk nicht«, so Khamenei, der Ahmadinedschad am 12. Juni zum Wahlsieger erklärt und damit massive Proteste ausgelöst hatte.

Der Religionsführer sagte nun, die Kandidaten hätten hinsichtlich der Außen- und Innenpolitik ebenso verschiedene Ansichten wie über die Umsetzung sozialer Gerechtigkeit. »Ich glaube, die Ansichten des Präsidenten sind näher an dem, wie es sein sollte«, sagte der oberste Religionsführer vor einer großen Menge von Anhängern. Ahmadinedschad und Parlamentspräsident Ali Laridschani verfolgten die Ansprache in der ...

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