08.06.2009 / Politisches Buch / Seite 15

Alles über ETA

»Das Baskenland«: Ingo Niebel leuchtet den baskisch-spanischen Konflikt bis in die Winkel aus

Gerd Schumann
Im Baskenland kommen auf tausend Einwohner neun Polizisten; zum Vergleich: in Dänemark sind es zwei, in Deutschland drei, im spanischen Staat vier. Als »Besatzungstruppen« bezeichnet die baskische Linke jene etwa 3000 grünunifomierten, kasernierten Beamten der Madrider Elitetruppe Guardia Civil (PGC) – Kennzeichen: die Kopfbedeckung »Tricornio« (schwarzlackierter Dreispitz) – ebenso wie die Nationalpolizei (CNP) mit ihren knapp 2500 Mann. Hinzu kommen Geheimdienst und in der Vergangenheit auch illegale, konspirative Strukturen, die der Regierung zur »Aufstandsbekämpfung« dienten. Außerdem gibt es 8400 baskische Regionalpolizisten, die verächtlich – angelehnt an die indischen Hilfspolizisten im Dienste der britischen Kolonialmacht – »Zipayoak« genannt werden.

»Euskal Herria« (Land der Basken), wie die sieben baskischen Provinzen diesseits und jenseits der Pyrenäen auf baskisch heißen, weist die »höchste Polizeidichte in Europa« auf...

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