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30.05.2009 / Ansichten / Seite 8

Wirtschaftskrieg

Washington brüskiert Berlin

Werner Pirker
Die von der deutschen Bundesregierung aufgestellte Opel-»Rettungsfront« ist in Auflösung begriffen. Nach Fiat steht nun auch der österreichisch-kanadische Konzern Magna kurz vor dem Abbruch der Gespräche mit General Motors über den Verkauf von Opel. Wie schon die Fiat-Verhandler zeigten sich auch die Österreicher um Frank Stronach empört über den Verhandlungsstil der US-Amerikaner. Insider berichten von extrem seltsamen Gesprächen. Sobald der kleinste Konsens stehe, baue GM sofort eine neue Gegenposition auf. Man sei sich nicht einmal mehr sicher, ob die Amerikaner überhaupt verkaufen wollen. Kurzum: Die Anbieter fühlen sich verschaukelt.

Auch die deutsche Bundesregierung sieht sich von der US-Administration auf den Arm genommen. Während die Deutschen ihr Spitzenpersonal – von der Bundeskanzlerin über die Minister für Wirtschaft und Finanzen bis zu den Ministerpräsidenten der »Opel-Länder« – in die Verhandlungen schickten, wurde die US-Seite ...

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