Gegründet 1947 Sa. / So., 14. / 15. Dezember 2019, Nr. 291
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30.05.2009 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Jetzt müssen erst einmal Trümmer beseitigt werden«

Gespräch mit Bruno Mahlow. Über eine Reise nach Nicaragua, revolutionäre Romantik in Lateinamerika und anderswo sowie den großen Bedarf an solidarischer Unterstützung

Robert Allertz
Bruno Mahlow (geb. 1937 in Moskau in einer deutschen antifaschistischen Familie) arbeitete in der DDR als Diplomat. Seit 1973 war er stellvertretender Leiter (1989 Leiter) der Abteilung Internationale Verbindungen des Zentralkomitees der SED und zuständig für die sozialistischen Länder.

Sie reisten privat nach Nicaragua. Es war also wohl mehr eine touristische Exkursion?

Keineswegs, auch wenn ich Gast der Familie meiner Tochter Eleni war, die in Nicaragua als Ärztin arbeitet. Ich sah mich im Land um und führte viele Gespräche. Denn als ich meinem Verlag erklärte, ich wolle sechs Wochen nach Nicaragua gehen, bekam ich die freundliche Order, nicht ohne eine Lagebeurteilung zurückzukehren, um daraus ein Büchlein zu machen. Schließlich seien viele Illusionen über einen Sozialismus des 21. Jahrhunderts im Umlauf. Dem müsse man bei mit objektiven, realitätsnahen Beobachtungen und Eindrücken begegnen.

Wer gehörte zu Ihren Gesprächspartnern vor Ort?

Bekannte Pers...

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