20.05.2009 / Thema / Seite 10

Lohnkampf und Grundsätze

Zwei Gewerkschafter erklären ihre Sicht auf den sich zuspitzenden Konflikt bei der Saarbahn AG

Thomas Gelling (GDL) / Bernd Oleynik (ver.di)
Die Tarifauseinandersetzung bei der Saarbahn AG (jW berichtete mehrmals) ist zwar ein regional begrenzter Konflikt, allerdings wirft er grundsätzliche Fragen auf. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat in dem kommunalen Unternehmen kontinuierlich massiven Lohnsenkungen für einen großen Teil der Beschäftigten zugestimmt. Ende April schloß sie einen Tarifvertrag Nahverkehr Saar ab, mit dem diese Linie fortgesetzt wird.
Die seit einem Jahr in dem Unternehmen aktive Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL) akzeptiert diese Vereinbarung für ihre Berufsgruppe nicht. Sie kämpft für einen Lokführertarifvertrag auf dem Vergütungsniveau der Deutschen Bahn AG, was ver.di wiederum als Spaltung der Belegschaft ablehnt.
Ein erster Warnstreik der GDL hat bereits stattgefunden. Zwei unmittelbar an der Auseinandersetzung beteiligte Vertreter der beiden Gewerkschaften haben sich auf jW-Anfrage bereiterklärt, ihre Sicht des aktuell sich zuspitzenden Konflikts darzulegen. ...

Artikel-Länge: 19202 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe