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27.04.2009 / Inland / Seite 4

Rechte Truppe unter Druck

Nach Verurteilung wegen rassistischem WM-Planer: Bundeswehrverband will NPD-Chef Udo Voigt rauswerfen

Björn Kietzmann
Weitere finanzielle Unregelmäßigkeiten und das Volksverhetzungsurteil gegen Parteichef Voigt setzen die NPD immer stärker unter Druck. Voigt droht nun der Ausschluß aus dem Bundeswehrverband. »Daß das Amtsgericht den Tatbestand der Volksverhetzung als erfüllt ansieht, gibt uns viel Rückenwind«, sagte Verbandschef Ulrich Kirsch der Süddeutschen Zeitung.

Am Freitag wurden Voigt und zwei weitere Funktionäre wegen Volksverhetzung und Beleidigung zu sieben- bis zehnmonatigen Haftstrafen auf Bewährung verurteilt. Neben Voigt saßen auch NPD-Pressesprecher Klaus Beier und der Leiter der Rechtsabteilung, Frank Schwerdt, auf der Anklagebank.

Anlaß des Prozesses war ein WM-Planer, den die NPD zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 herausgegeben hatte. Auf dem Titel war ein Spielertrikot mit der Nummer 25 und dem Schriftzug »Weiß. Nicht nur ei...



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