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27.04.2009 / Inland / Seite 4

Im Schatten der Krise

GEW zieht auf ihrem 26. Gewerkschaftstag eine positive Bilanz. SPD-Kanzlerkandidat Steinmeier buhlt um Schulterschluß

Rainer Balcerowiak, Nürnberg
Umrahmt von ein bißchen Vivaldi und Tschaikowski begann am Sonnabend im CongressCenter Nürnberg die Eröffnungsveranstaltung des 26. Gewerkschaftstages der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Als Hauptredner hatten sich neben dem GEW-Vorsitzenden Ulrich Thöne auch DGB-Chef Michael Sommer und der SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier angesagt. Dessen Anbiederungsversuche an die 432 Delegierten wurden mit einer Mischung aus höflichem Beifall und gelegentlichen Unmutsäußerungen quittiert. Steinmeier gab den aufrechten Streiter für einen »neuen Bildungsaufbruch«. Die anwesenden Pädagogen lobte er aufgrund ihres »schweren und wichtigen Dienstes im Interesse aller« als »wahre Mitte der Gesellschaft«. Neben dieser brachenspezifischen Variation beschränkte sich der Anwärter für das Amt des Bundeskanzlers auf die recht lustlose Deklamation einiger Kernpunkte des SPD-Wahlprogramms, beispielsweise die Erhöhung des Spitzensteuersatzes auf 47 Prozent u...

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