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25.04.2009 / Inland / Seite 2

»Viele drücken mir die Daumen«

Paßt eine ehemalige Langzeitarbeitslose für Die Linke nicht in den Bundestag, weil sie die Bodenhaftung nicht verloren hat? Ein Gespräch mit Elke Reinke

Claudia Wangerin
Elke Reinke aus Aschersleben ist Ingenieurin für Elektrotechnik und wurde 2005 als erwerbslose Ein-Euro-Jobberin für Die Linke in den Bundestag gewählt. Beim Parteitag an diesem Wochenende kämpft sie um Platz fünf der Landesliste in Sachsen-Anhalt

Sie setzen sich in Sachsen-Anhalt kontinuierlich für Ihre Wähler ein, indem Sie Gewerkschaften, Erwerbsloseninitiativen, Tafeln, Jugendeinrichtungen und Seniorenverbände unterstützen. Auch als Abgeordnete nahmen Sie regelmäßig an den »Montagsdemonstrationen« teil. Warum will der Landesvorstand der Linkspartei Sie nicht mehr als Kandidatin für einen sicheren Listenplatz aufstellen?

Das ist eine gute Frage. Da kann ich nur Mutmaßungen anstellen. Das einzige, was mir von meinem Landesvorsitzenden Matthias Höhn gesagt wurde, war, daß ich zu viel »Betroffenenpolitik« mache, mir ginge es ja nur um »Hartz IV« – und man hätte von mir mehr erwartet. Was allerdings noch von mir erwartet wurde, hat mir niemand gesagt...

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