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24.04.2009 / Feuilleton / Seite 13

Die Ästhetik der Barrikaden

Eine kleine Fotoausstellung von Peter Homann über 30 Jahre sozialer und politischer Kämpfe in Berlin

Matthias Reichelt
Berliner Straßenschlachten gibt es heutzutage höchstens bei Protesten gegen Neonazi-Aufmärsche oder beim fragwürdigen Ritual des »revolutionären 1. Mai« in Kreuzberg. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Bekanntlich war Westberlin früher eine Insel, aus eigener Kraft wirtschaftlich lebensunfähig und deshalb stark subventioniert. Gleichzeitig war es ein Biotop für soziale Proteste, bei denen es immer ums Ganze ging. Straßenpflaster wurden für Wurfgeschosse aufgerissen, um einer brachial gewalttätigen Polizei entgegenzutreten. Nicht selten hatte die das Nachsehen und wurde von entzürnten Hausbesetzern, die den Paragraphen »Eigentum verpflichtet« sehr ernst nahmen, in die Flucht geschlagen. Anfang der 80er Jahre engagierte sich eine junge, sozial eher mittellose Gesellschaftsschicht gegen den jahrelang...

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