Der Schwarze Kanal
Gegründet 1947 Dienstag, 17. September 2019, Nr. 216
Die junge Welt wird von 2208 GenossInnen herausgegeben
24.04.2009 / Ansichten / Seite 8

Obskure Retter

Immer neue Interessenten für Opel

Klaus Fischer
Langsam kann man wirklich Angst um Opel haben. Nahezu im Tagestakt werden neue Interessenten gehandelt, die als Retter für die angeschlagene Tochter des Pleitekandidaten General Motors bereitstünden. Sieht man dabei genau hin, sind es Unternehmen, die in erster Linie sich selbst retten wollen. So bestätigte am Donnerstag Hessens Ministerpräsident Roland Koch stolz das Interesse von Fiat an der europäischen GM-Tochter. Und während der Betriebsratschef des Bochumer Opel-Werkes erst einmal ein Konzept sehen will, scheint dessen Rüsselsheimer Kollege Klaus Franz strikt dagegen zu sein.

Für Franz’ Aversion gibt es nachvollziehbare Gründe. Der Gesamtbetriebsratschef fürchtet schlicht um die Jobs in seinem Unternehmen. Und damit steht er nicht allein. Denn Fiat hat keinen besonders guten Ruf. Ein Autoproduzent, der seit Jahren bereits in der Krise steckt. Zu klein, um groß rauszukommen, zu groß, um Pleite machen zu dürfen, ginge es nach dem italienischen ...

Artikel-Länge: 3114 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €