Der Schwarze Kanal
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24.04.2009 / Ausland / Seite 6

Der Fall Saberi geht in die Berufung

Indirekte Kritik Präsident Ahmadinedschads an Verurteilung US-iranischer Journalistin

Karin Leukefeld
In ungewöhnlich offener Weise hat sich der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad zu dem Verfahren gegen die US-iranische Journalistin Roxana Saberi (31) geäußert. Sie war vor wenigen Tagen von einem sogenanntenRevolutionsgericht in Teheran zu einer achtjährigen Freiheitsstrafe wegen angeblicher Spionagetätigkeit für die USA verurteilt worden. Das Gericht müsse garantieren, daß der Gefangenen alle Rechte und Freiheiten zugestanden werden, die ihr nach iranischem Recht zustehen, heißt es in dem Schreiben des Präsidenten, das von seinem Büro veröffentlicht wurde. Er sei sicher, daß Saberi in der Haft nicht mißhandelt werde, erklärte er in einem Interview mit dem US-Fernsehsender ABC. Inzwischen bestätigte das Gericht, der Fall werde in die Berufung gehen, Saberi könne sich dann mit Hilfe ihrer Anwälte neu verteidigen.

Von 2002 bis 2006 hatte Roxana Saberi im Iran für verschiedene ausländische Medien gearbeitet, dann wurde ihr Presseausweis ohne Angaben ...

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