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24.04.2009 / Inland / Seite 4

Mollies auf Nachtbar

Neofaschisten wegen Brandstiftung und versuchten Totschlags vor Gericht

Reimar Paul
Versuchter Totschlag, Brandstiftung, Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz – so lauten die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft in einem am Donnerstag angelaufenen Prozeß gegen drei Neonazis vor dem Göttinger Landgericht. Sie sollen vor knapp einem halben Jahr versucht haben, eine Göttinger Nachtbar mit Molotow-Cocktails abzufackeln. Der Hauptangeklagte Mario M. wird außerdem beschuldigt, in Tötungsabsicht auf den Inhaber des Lokals geschossen zu haben. Die Schrotkugeln aus einer sogenannten Pumpgun verfehlten laut Anklage ihr Ziel nur deshalb, weil der Wirt im letzten Moment den Lauf der Waffe wegschlagen konnte.

Der 34jährige hatte am 29. November vergangenen Jahres mit einem guten Dutzend Kumpane zunächst zu Hause in Göttingen in seinen Geburtstag hineingefeiert. Später habe man beschlossen, die Nacht gemütlich in der Bar »Strip«, einem beliebten Treffpunkt auch von Rechtsextremisten, ausklingen zu lassen. Er solle seine Pumpgun und Munition m...

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