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24.04.2009 / Ausland / Seite 7

Gewalt dominiert Wahlen

Anschläge maoistischer Rebellen auch am zweiten Abstimmungstag in Indien

Hilmar König, Neu-Delhi
Auch die zweite Runde der indischen Parlamentswahlen am Donnerstag verlief nicht ohne Gewalt. Im Bundesstaat Jharkhand griffen maoistische Rebellen schon vor Eröffnung der Wahllokale ein Lager der zentralen Polizeireserve sowie Mittwoch nacht den Bahnhof Chiyanki an.

Die Parlamentswahlen erstrecken sich über fünf Phasen bis zum 13. Mai. Die kritische Sicherheitslage in verschiedenen Landesteilen machte solche gestaffelten Termine erforderlich. Am 2. Juni soll sich das neue Parlament konstituieren. Vor bzw. am ersten Abstimmungstag, bei dem es eine Wahlbeteiligung zwischen 58 und 62 Prozent gab, waren 19 Menschen getötet worden. Sie fielen einer gewaltsamen Offensive von »Naxaliten« zum Opfer, die in einer Reihe von Bundesstaaten aktiv sind. Dabei handelt es sich um Mitglieder und Sympathisanten der verbotenen KP Indiens (Maoistisch), die sich in den besonders rückständigen Landesteilen als Anwälte der Armen geben. Die Partei hatte zum Wahlboykott aufgeru...

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