21.04.2009 / Ausland / Seite 1

Londons Polizeiführung unter Druck

Täglich neue Belege für unprovozierte Gewalt gegen G-20-Demonstranten

Die britische Polizeiaufsicht IPCC hat ihre Untersuchungen wegen brutaler Polizeigewalt gegen Demonstranten beim G-20-Gipfel am 1. und 2. April in London ausgeweitet und prüft inzwischen drei Attacken. IPCC-Chef Nick Hardwick kritisierte in der Sonntagszeitung The Observer das Vorgehen der Polizei und forderte eine parlamentarische Debatte. Er erklärte, daß Polizisten anscheinend vorsätzlich ihre Erkennungsmarken verborgen hätten, was »ernsthafte Fragen zur Aufsicht während des Einsatzes« aufwerfe: »Warum sind ihre Vorgesetzten nicht eingeschritten? Was sagt das über ihre Einstellung aus?«

Zwei Beamte wurden inzwischen suspendiert, gegen einen wird wegen »fahrlässiger Töt...

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