Gegründet 1947 Sa. / So., 16. / 17. Februar 2019, Nr. 40
Die junge Welt wird von 2161 GenossInnen herausgegeben
16.04.2009 / 73 / Seite 15

Studieren für die NATO

Deutsche Universitäten arbeiten immer enger mit dem Militär zusammen. Beispiele aus Karlsruhe, Potsdam und Berlin

Elsa Koester
Auf dem Jubiläumsgipfel in Strasbourg hat die NATO den Ausbau zivil-militärischer Zusammenarbeit beschlossen. Hintergrund ist eine Strategie, die im Militärjargon als »vernetzte Sicherheit« diskutiert wird: In Kooperation mit zivilen Akteuren »stabilisiert« das Militär Krisenregionen und Staaten. An deutschen Universitäten ist die zivil-militärische Zusammenarbeit in Form von Militärforschung bereits Gang und Gäbe. Sie wird nun forciert – gegen noch schwache Proteste.

Die Universität Karlsruhe zum Beispiel wird gerade mit dem Forschungszentrum Karlsruhe zum »Karlsruhe Institute of Technology« (KIT) zusammengeführt. Gewerkschaften und Hochschulgruppen kämpften in den vergangenen Monaten dafür, daß eine Zivilklausel der Universität für das entstehende KIT übernommen wird: »Die Einrichtung verfolgt nur friedliche Zwecke«. Seit Anfang April liegt der Gesetzesentwurf des Landes Baden-Württemberg für Forschung und Lehre am KIT vor. Er besagt, daß der Gro...

Artikel-Länge: 6401 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €