11.04.2009 / Inland / Seite 5

TU Berlin verbot Anarchismus-Kongreß

Unileitung kapitulierte vor Springers Boulevardblatt B.Z. und CDU-Hardliner

Das Präsidium der Technischen Universität Berlin hat einen vom Allgemeinen Studierendenausschuß (AStA) ausgerichteten »Anarchismus-Kongreß« verboten. Auf der für Ostern geplanten Veranstaltung sollte, einer Mitteilung des AStA zufolge, »darüber diskutiert werden, wie eine Gesellschaft jenseits von Herrschaftsausübung und kapitalisitischer Verwertungslogik aussehen könnte«. Am Donnerstag nachmittag wurde den Organisatoren vom Präsidialamtsleiter der TU mitgeteilt, »man werde die vom AStA angemeldeten Veranstaltungen in den Räumlichkeiten des Mathematik-Gebäudes der TU (Straße des 17. Juni) über das Osterwochenende untersagen«, wie der Studierendenausschuß am Abend mitteilte.

Auslöser des Verbots war ein hysterischer Artikel in der Berliner Boulevardzeitung B.Z. (Donnerstagausgabe), einem Blatt des Axel-Springer-Verlags. »Hier wird quasi zur Begehung von Straftaten aufgerufen, das kann und darf eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft nicht hinnehmen«,...

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