04.04.2009 / Ausland / Seite 7

Hoffnungsschimmer für Flüchtlinge in Sri Lanka

Besorgnis über humanitäre Lage in der »Nichtgefechtszone« und in Flüchtlingslagern

Hilmar König, Neu-Delhi
Ein Lichtblick für die mehr als 100000 in der sogenannten Nichtgefechtszone im Norden Sri Lankas gestrandeten Zivilisten: Das Welternährungsprogramm (WFP) der UNO hat 1000 Tonnen Lebensmittel auf den Weg gebracht. Die dringend benötigten Lieferungen sollen für 20 Tage reichen. Die Lebensmittel wurden per Schiff unter der Flagge des Internationalen Roten Kreuzes transportiert, da die Zugänge über Land noch nicht sicher sind.

Die »Nichtgefechtszone« im Distrikt Mullaithivu mißt rund 14 Quadratkilometer und soll den Flüchtlingen Schutz bieten. Doch die Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) und die Armee beschuldigen sich gegenseitig, keine Rücksicht auf die Zivilisten zu nehmen. Internationale Nichtregierungs- und Menschenrechtsorganisationen prangern die Regierung in Colombo und die Rebellen an, nichts oder zu wenig zur Verbesserung der katastrophalen humanitären Lage in dieser »Sicherheitszone« zu tun. Sie kritisieren auch die miserablen Bedingungen in d...

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