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31.03.2009 / Schwerpunkt / Seite 3

»Wir brauchen echte Alternativen«

Der Kapitalismus funktioniert genauso, wie Marx ihn beschrieben hat, und ist deswegen auch zum Scheitern verurteilt. Ein Gespräch mit Ringo Bischoff

Ralf Wurzbacher
Ringo Bischoff ist Bundesjugendsekretär bei der Jugendorganisation der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di

Die ver.di-Jugend sieht den Kapitalismus »am Ende« und hat das System am Sonnabend in Berlin immerhin schon einmal symbolisch zu Grabe getragen. Was kommt nach dem Kapitalismus?

Hoffentlich ein System, in dem es für alle Menschen gleichermaßen und überall in der Welt gleichberechtigten Zugang zu den gesellschaftlichen Reichtümern und Möglichkeiten gibt. Im Mittelpunkt darf nicht länger der Profit stehen, sondern der Mensch.

Haben Sie bereits einen Namen für das, was da kommen soll?

Wie das neue System genau aussehen und wie es heißen soll, wissen wir noch nicht. Uns ging es zunächst einmal darum zu thematisieren, was momentan schiefläuft und was sich ändern muß. Darüber wollen wir mit allen reden, die daran Interesse haben. Und wir haben natürlich auch Anforderungen formuliert.

Den Begriff Sozialismus nehmen Sie nicht in den Mund?

Den Begriff haben wi...


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