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31.03.2009 / Inland / Seite 4

Studierender in Göttingen vor Gericht

Auseinandersetzung um selbstverwaltetes Café hat juristisches Nachspiel

Kai Böhne, Göttingen
Am heutigen Dienstag steht in Göttingen ein Student wegen Landfriedensbruch vor Gericht. Er soll auf einer Spontandemonstration für ein selbstverwaltetes Café auf dem Campus am 29. Ja­nuar 2008 einem Polizeibeamten auf Brust und Helm geschlagen haben. Das Szeneblatt »Göttinger Drucksache« nennt die Beweislage »absurd«. Der Polizeiarzt habe keine Spuren der vorgeworfenen Tätlichkeit feststellen können. Auch sei die Szene von keiner der Polizeikameras gefilmt worden. Die Staatsanwaltschaft habe 16 Polizeibeamte als Zeugen benannt, von denen nur der Betroffene den beschuldigten Studenten identifiziert habe. »Die Vorwürfe sind konstruiert. Die Anklage stützt sich allein auf die Aussage des angeblich angegriffenen Polizisten«, erklärte die »Basisgruppe Geschichte« der Uni Göttingen in einer Stellungnahme.

Die Auseinandersetzu...

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