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30.03.2009 / Sport / Seite 16

Man hat sich bemüht

Schmucklos und ausgepfiffen. In Leipzig schlagen die DFB-Kicker Liechtenstein mit 4:0

Marek Lantz
Mitleid ist bekanntlich so ziemlich das Schlimmste, was einem Fußballer widerfahren kann. Beim 4:0-Erfolg der DFB-Kicker in der WM-Qualifikation gegen Liechtenstein am Sonnabend im Leipziger Zentralstadion waren gleich zwölf Spieler auf dem Rasen, denen man es schon bald entgegenbrachte. Elf von ihnen trugen das Trikot der Gäste, und es dauerte gerade einmal neun Minuten, bis ihnen gegenüber der Mitleidsmodus einsetzte. Nach frühen Treffern von Michael Ballack und Marcell Jansen führte die Elf von Bundestrainer Joachim Löw schnell mit 2:0, und Liechtenstein, so viel schien klar, würde hier ganz fürchterlich einen auf die Rübe erhalten.

Daß es dennoch anders kam und der Fußballzwerg letztlich ein für seine Verhältnisse respektables 0:4 erwurstelte, hatte zwei Gründe. Einer davon war der zwölfte Spieler, der an diesem Abend Mitleid erregte. Mario Gomez erinnert im Nationaltrikot nach wie vor an einen tapsigen Bären, wenn er in die Nähe des gegnerischen Tor...

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