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28.03.2009 / Schwerpunkt / Seite 3

Die Linke setzt auf Aktion

Partei hat ein Antikrisenprogramm vorgelegt. Verwirklichen kann sie es nur durch Konfrontation mit Kapital und Besitzbürgertum

Jörn Boewe
Schutzschirm für die Menschen« steht über dem »Antikrisenprogramm« der Partei Die Linke. Unwillkürlich wird man an das geflügelte DDR-Wort von »unseren Menschen« erinnert. Aber Nostalgie, »Ostalgie« oder Provinzialität welcher Couleur auch immer ist nicht, was den Tenor des Mitte März vom Parteivorstand angenommenen Papiers ausmacht. Vielmehr wird eine Strategie für Massenaktionen skizziert, die sich bemerkenswert klar gegen die Interessen des Finanzkapitals und der privilegierten Klassen richtet. Sollte die Partei ernsthaft an die Umsetzung gehen, wird sie nicht um eine Konfrontation mit dem Establishment herumkommen, in dem nicht wenige ihrer Funktionäre und Mandatsträger erst seit ein paar Jahren glücklich angekommen sind.

Der gegenwärtige Niedergang wird als »die schwerste kapitalistische Wirtschafts- und Finanzkrise seit den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts« beschrieben. Wer diese überwinden wolle, müsse »einerseits über Sofortmaßnahmen die not...

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