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28.03.2009 / Ansichten / Seite 8

Mehdorn muß weg

Bahn bespitzelte Journalisten

Rainer Balcerowiak
Die Aufsichtsratssitzung der Bahn AG zur vorläufigen Bewertung der Spitzelaffäre hatte am Freitag noch gar nicht begonnen, da meldeten »gut informierte Kreise« bereits, daß die Untersuchungen einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und zweier Sonderermittler ergeben hätten, daß Bahn-Chef Hartmut Mehdorn nichts vorzuwerfen sei. Die Reinwaschung sollte nach denkbar simplen Muster erfolgen. Entweder ließen sich bestimmte Vorwürfe über die Bespitzelung von Mitarbeitern nicht belegen oder Mehdorn habe von alledem nichts gewußt.

Doch der Zweckoptimismus der Vertuschergehilfen könnte sich diesmal als verfrüht erweisen. Angesichts neuer, gravierender Vorwürfe gegen den Bahn-Vorstand könnte die Bundesregierung als Besitzer des Unternehmens bald keine andere Wahl mehr haben, als den Autokraten im Chefsessel in die Wüste zu schicken. Denn abgesehen von den zwar fragwürdigen, möglicherweise strafrechtlich aber nicht relevanten Abgleichen aller Mitarbeiterdaten mit den...

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