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25.03.2009 / Ausland / Seite 8

»Bei Präsidentschaftswahl gab es Unregelmäßigkeiten«

In El Salvador wurde die Stimmabgabe massiv von der ultrarechten Partei ARENA manipuliert. Gespräch mit Josue Arévalo und José Maria Villalta

Torge Löding, San José
Die Costaricaner Josue Arévalo (l.) und José Maria Villalta haben als Internationale Wahlbeobachter an den Präsidentschaftswahlen in El Salvador am 15. März teilgenommen

Die Wahlbeobachter der EU und der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) bescheinigen, die Präsidentschaftswahl in El Salvador am 15. März sei »sauber« verlaufen. Stimmt das so? Sie waren immerhin auch als Beobachter im Einsatz.

Arévalo: Diese Einschätzung können wir nicht bestätigen. Es mag sein, daß die Kollegen diesen Eindruck gewonnen haben. Das liegt aber wohl daran, daß sie nie länger als fünf Minuten an einem Ort geblieben sind. Nur wenn man längere Zeit in einem Wahllokal verbringt, bekommt man mit, was da wirklich geschieht und welche Unzulänglichkeiten das Wahlgesetz hat. Und man erkennt auch die Manipulation, für die sogar das Oberste Wahlgericht TSE verantwortlich ist.

Villalta: Schon immer habe ich mich gefragt, warum die Beobachter von EU und OAS eigentlich nie etwas seh...


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