17.03.2009 / Inland / Seite 5

Atheistische Buskampagne unerwünscht

Berliner Verkehrsbetriebe wollen keine weltanschauliche Werbung mehr zulassen

Claudia Wangerin
Die Verkehrsbetriebe in Berlin, München und Köln weigern sich, eine religionskritische Kampagne auf den Werbeflächen ihrer Busse zuzulassen. Dabei war die Kampagne nach dem Vorbild der britischen »Atheist Bus Campaign« bereits in so christlich geprägten Ländern wie Spanien, Italien und den USA problemlos möglich.
Die Idee einer Handvoll Einzelpersonen, die Kampagne nach Deutschland zu bringen, fand großen Anklang und wird inzwischen von Organisationen wie dem Bund für Geistesfreiheit, dem Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. (IBKA)und der Giordano-Bruno-Stiftung unterstützt.
Innerhalb weniger Tage hatten die Initiatoren der »Atheistischen Buskampagne« genug Geld gesammelt, um Nahverkehrsbusse in drei deutschen Großstädten mit Parolen beschriften zu lassen, die fü...

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