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14.03.2009 / Inland / Seite 8

»Faktisch werden nur 1,1 Prozent Erhöhung geboten«

Für mehr Lohn und gegen Jobabbau: Im öffentlichen Verkehr Bayerns. soll unbefristet gestreikt werden. Ein Gespräch mit Martin Marcinek

Claudia Wangerin
Martin Marcinek ist Fachbereichssekretär der Gewerkschaft ver.di für den Nahverkehr in München

Seit Donnerstag läuft die Urabstimmung über einen unbefristeten Streik im bayerischen kommunalen Nahverkehr. Gehen Sie davon aus, daß die erforderlichen 75 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder bis zum Dienstag dafür stimmen?

Ja. Wir führen zwar keine systematischen Umfragen durch, aber das Stimmungsbild, das sich uns zeigt, sieht deutlich danach aus.

Woran sind aus Ihrer Sicht die Tarifverhandlungen gescheitert?

Erstens an der Arbeitszeitverlängerung, die von Arbeitgeberseite gefordert wurde – das hätte selbstverständlich auch Arbeitsplatzabbau bedeutet. Niemand konnte uns bisher einen anderen Grund dafür nennen. Die mutwillige Vernichtung von bayernweit mindestens 100 Arbeitsplätzen ist gerade in der jetzigen Wirtschaftskrise ein völlig falsches Signal. Hinzu kommt, daß die Beschäftigten im Fahrdienst bereits 39,2 Stunden arbeiten, weil die Vor- und Abschl...

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