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14.03.2009 / Schwerpunkt / Seite 3

»Wir müssen für Mindestlöhne kämpfen«

Nicht die »Aufstocker« sind der Skandal, sondern daß es sie gibt. Ein Gespräch mit Brigitte Baki

Gitta Düperthal
Brigitte Baki ist Referentin für Arbeitsmarkt und Sozialpolitik beim DGB-Hessen-Thüringen

Zur Sozialberatung des DGB in Thüringen und Hessen kommen Menschen mit Armutslöhnen, die zu gering sind, um davon leben zu können. Der Staat stockt deshalb nach Hartz IV auf. Welche sind die Hauptprobleme?

Zunächst muß ein Betroffener die Tatsache erkennen, daß er Aufstocker ist. Die meisten fühlen sich nur in einer Mangelsituation und stellen fest: Mein Geld reicht nicht. Häufig zweifeln sie an sich selber, meinen, nicht in der Lage zu sein, den Haushalt zu führen. Dann beginnt das Rechnen. Ob es sinnvoll ist, das Einkommen aufzustocken, ist nur individuell zu berechnen: abhängig von der Höhe der Wohnkosten. Es gibt keine Faustregel. Zahlt etwa jemand nur 200 Euro Miete, und erhält 351 Euro Regelsatz vom Staat, wären das nur 551 Euro – da muß man sehr geringfügig verdienen, damit sich Aufstocken lohnt.

Kann man sich beim Aufstocken verschulden?

Ein voll erwerb...

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