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06.03.2009 / Inland / Seite 5

Kein Besuchervisum für Gazale Salame

Hildesheim: Flüchtlingsrat kämpft weiter um Zusammenleben kurdischer Familie

Reimar Paul
Die Bemühungen um ein Wiedersehen der Familie von Gazale Salame und Ahmed Siala haben erneut einen Rückschlag erlitten. Salame, die vor vier Jahren schwanger und mit ihrer jüngsten Tochter in die Türkei abgeschoben wurde, hat nach Angaben des Niedersächsischen Flüchtlingsrates kein Besuchervisum für Deutschland erhalten. »Wir wissen seit ein paar Tagen, daß das Konsulat in Izmir einen entsprechenden Antrag abgelehnt hat«, sagte Kai Weber von der Flüchtlingshilfeorganisation am Donnerstag gegenüber junge Welt.

»Wir sind natürlich bestürzt über die Entscheidung des Konsulates«, erklärte Weber weiter. Die deutsche Vertretung hatte gegen eine Visumsvergabe entschieden, weil sie die Bereitschaft Salames zu einer Rückkehr in die Türkei bezweifelt. Die Kurdin beteuert dagegen, sie habe sich an die Gesetze und Vorgaben halten wollen. Salame hatte auch deshalb auf einen positiven Bescheid des Konsulats gehofft, weil der Landkreis Hildesheim zuvor ein entsprechend...

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