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06.03.2009 / Ausland / Seite 2

»Neuer Kolonialismus« droht

Sudans Präsident weist Haftbefehl gegen sich zurück. China fordert Rücknahme. Sorge um Friedensprozeß in der Krisenprovinz Darfur wächst

Der sudanesische Präsident Omar Al-Baschir hat den am Mittwoch gegen ihn verfügten Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC) als Verschwörung und Versuch einer neuen Kolonialisierung seines Landes zurückgewiesen. Vor Zehntausenden Demonstranten in der Hauptstadt Khartum warnte Al-Baschir am Donnerstag vor Versuchen, dem ICC bei seiner Festnahme zu helfen. Das Haager Gericht wie auch manche im Sudan tätige internationale Organisationen seien »Instrumente eines neuen Kolonialismus«. Dieser ziele darauf, den Sudan zu schwächen und seine Bodenschätze unter Kontrolle zu bringen.

»Wir sind bereit, uns dem Kolonialismus zu widersetzen«, erklärte Al-Baschir unter Beifall. Die führenden Politiker der USA und Europas seien die »wahren Kriminellen« und würden versuchen, die Souveränität des nordostafrikanischen Landes einzuschränken. »Sie denken, daß wir vor ihnen niederknien«, meinte der sudanesische Präsident. Das werde nicht geschehen. Im Land tätig...

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