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28.02.2009 / Feuilleton / Seite 13

Das ist Action!

Von der Einkaufsmeile vor die Wasserwerfer in drei Minuten: Der Dokuspielfilm »Time of dissent!« möchte die G-8-Proteste noch populärer machen

Elsa Koester
»Weltverbesserer, Berufsrevolutionäre, schwarz Vermummte! Das ist Action, das lieben die Leute!« Wenige Wochen vor dem G-8-Gipfel 2007 in Heiligendamm bekommt Praktikant Tobias von seinem Chef den Auftrag, für die Filmfirma eine Insiderreportage über die Gipfelproteste zu drehen. Tobias, 22 Jahre jung, ist noch nie auf einer Demo gewesen und weiß überhaupt nicht so richtig, wo er hingehört. Jetzt soll er sich »Revoluzzer-Freunde« verschaffen. Hartz IV schaut bereits um die Ecke, und der Chef lockt mit einer Festeinstellung – Tobias schlittert in den Plot von »Time of dissent«, einem halbdokumentarischen Spielfilm von Miriam Fischer.

Das Aktionscamp der Gipfelstürmer, die Demo in Rostock, die Massenblockaden, überall ist die Kamera dabei, begleitet von der Revoluzzer-Mucke von Früchte des Zorns und Ton Steine Scherben. Nebenbei ist die Rede von der brutalen Politik der G8, von dem Zufall, im privilegierten Deutschland zu sein; von der Notwendigkeit,...

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