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28.02.2009 / Ausland / Seite 7

Beweise für Infiltration von US-Geheimdienst

Boliviens Präsident erhebt schwere Vorwürfe gegen CIA

Benjamin Beutler
Nachdem der bolivianische Präsident Evo Morales im vergangenen Jahr den US-Botschafter Phillip Goldberg und die US-Drogenbekämpfungsbehörde DEA wegen »Einmischung in innere Angelegenheiten« des Landes verwiesen hatte, ist es zwischen den beiden amerikanischen Staaten erneut zu einem scharfen Schlagabtausch gekommen. Morales sagte Dienstag, es gäbe »Beweise für eine große CIA-Infiltration« in seinem Land. Der US-Geheimdienst habe in einer »verdeckten Aktion gegen eine Regierung, die nicht Teil des kapitalistischen, inhumanen Systems ist«, das staatliche Gas- und Erdölunternehmen YPFB unterwandert und korrumpiert, so Morales.

Der 2005 entlassene ehemalige Leiter der Vertriebsabteilung von YPFB, Rodrigo Carrasco, sei ein »trojanisches Pferd«. Er sei in den USA und Großbritannien ausgebildet worden, unter anderem in geheimdienstlichen Methoden, Überwachungstechnik und verdeckter Drogenbekämpfung. Zuletzt arbeitete er als »Sicherheitsfachmann« für US-Firmen i...

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