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28.02.2009 / Ausland / Seite 7

Enttäuschte Aborigines

Australien: Lage der Ureinwohner hat sich unter neuem Premier kaum verbessert

Thomas Berger
Ein Jahr ist es her, daß sich Kevin Rudd bei den Aborigines entschuldigte – es war das erste Mal, daß ein Premierminister offi­ziell anerkannte, daß die weiße Mehrheitsgesellschaft den Ureinwohnern gegenüber Jahrzehnte lang Verbrechen verübt hat, indem zum Beispiel Kinder zwangsweise ihren Eltern weggenommen, zur Adoption an Weiße freigegeben oder in berüchtigte Heime gesteckt wurden. Bei den Angehörigen dieser »gestohlenen Generationen«, aber auch den meisten anderen Aborigines hatte die Rede seinerzeit viel Zuspruch ausgelöst. Inzwischen ist die positive Resonanz aber weitgehend verflogen, denn in der Praxis hat sich an der miserablen Lage vieler Ureinwohner nicht das Geringste verändert.

Schon der Regierungschef selbst ist in seinem am D...

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