Schwarzer Kanal
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28.02.2009 / Inland / Seite 5

Eingeschränkte Mobilität

Ver.di und GDL legten öffentlichen Nahverkehr in Bayern für 24 Stunden lahm. Unternehmen ­fordern Arbeitszeitverlängerung ohne Lohnausgleich

Jörn Boewe
Warnstreiks haben am Freitag den öffentlichen Nahverkehr in Bayern lahmgelegt. Landesweit traten in 14 Städten Bus-, Tram- und U-Bahn-Fahrer meist für 24 Stunden in den Ausstand, wie die Gewerkschaft ver.di mitteilte. Bestreikt wurden den Angaben zufolge die Nahverkehrsbetriebe in Nürnberg, Fürth, Erlangen, München, Dachau, Augsburg, Passau, Landshut, Regensburg, Schweinfurt, Bamberg, Coburg, Hof und Bayreuth. Ver.di-Verhandlungsführer Frank Riegler sprach am Freitag gegenüber junge Welt von einer nahezu hundertprozentigen Beteiligung. Nur dort, wo private Unternehmen Teile des Linienverkehrs übernommen haben, gab es am Morgen trotz des Streiks einen Ersatzverkehr. In Passau, Landshut und Dachau sollten Busse und Straßenbahnen am späten Nachmittag wieder regulär verkehren, in den übrigen Städten war ein 24stündiger Streik geplant. In München, Nürnberg und Augsburg fanden Kundgebungen statt. Zum Streik hatten die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.d...

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