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27.02.2009 / Feminismus / Seite 15

»Unendliche Kleinarbeit«

Ein Leben für die Revolution und die Volksbildung in der Sowjetunion: Vor 140 Jahren wurde Nadeshda Krupskaja geboren. Heute vor 70 Jahren starb sie

Cristina Fischer
Sie ist eine der bekanntesten Frauen der Welt, und doch ist es schwierig, sich ein realistisches Bild von ihr zu machen. Ihre in der DDR erschienene Biographie war die Übersetzung einer 1975 veröffentlichten, von einem Autorenkollektiv verfaßten sowjetischen Abhandlung. Darin wurde beispielsweise Stalin nur einziges Mal am Rande erwähnt.

Clara Zetkin hatte 1929 für die Internationale Presse-Korrespondenz eine mehrseitige Eloge auf ihre Freundin geschrieben, die sich nicht gerade durch Detailfreude auszeichnet (»Sie ist die Verkörperung der opferfreudigen Hingabe ...«). Nadeshda Krupskaja hat es ihrer Mitwelt in ihrer zurückhaltenden Art wohl oft schwer gemacht, ihr Inneres zu ergründen. Lenins Heiratsantrag soll sie mit dem lakonischen Satz beschieden haben: »Na gut, dann werde ich eben Deine Frau.«

Sinnsuche

Als Tochter eines adligen Offiziers und einer Lehrerin am 14. (26.) Februar 1869 in Sankt Petersburg geboren, war Nadeshda Konstantinowna Krupskaja...

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