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27.02.2009 / Ausland / Seite 6

Neue Wege durch Usbekistan

Washington und Taschkent treffen Vereinbarung über den Transport nichtmiliärischer Nachschubgüter für Afghanistan

Tomasz Konicz
Den Vereinigten Staaten scheint es gelungen zu sein, nach der Schließung ihrer kirgisischen Luftwaffenbasis eine alternative – wenn auch nicht gleichwertige – Versorgungsroute für ihre in Afghanistan stationierten Truppen gefunden zu haben. Am Mittwoch bestätigte der usbekische Staatschef Islam Karimow, den USA den Transport von Versorgungsgütern über das Territorium seines Landes genehmigt zu haben: »Usbekistan hat den Transport von nichtmilitärischem Material, ich betone nicht-militärischem, gestattet«, erklärte Karimow. Ähnliche Vereinbarungen traf Washington bereits mit Tadschikistan, Turkmenistan und Kasachstan. Zwischen 50 und 200 Container sollen über diese Nordroute – per Lastwagen oder per Eisenbahn – nach Mazar-i-Sharif in Afghanistan gelangen. Am gestrigen Donnerstag trafen sich Vertreter Kasachstans, Turkmenistans und Usbekistans in Taschkent, um die Koordinierung des Gütertransits nach Afghanistan genauer zu besprechen...

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