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27.02.2009 / Inland / Seite 5

»Erwiesene Sinnlosigkeit«

57000 Einwendungen gegen gefährliches Freilandexperiment. Umweltinstitut München fordert Anbauverbot für genmanipulierte Pharmapflanzen

Das Umweltinstitut München hat am Donnerstag dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) in Berlin mehr als 57000 Einwendungen gegen ein geplantes Experiment mit Pharmakartoffeln übergeben. Die Universität Rostock will die genmanipulierten Pflanzen in Üplingen (Sachsen-Anhalt) und Thulendorf (Mecklenburg-Vorpommern) im Freiland anbauen. Die genmanipulierten Kartoffeln sollen einen Impfstoff und ein Impfstoffhilfsmittel gegen die Kaninchenseuche RHD bzw. gegen die Cholera produzieren. Das Umweltinstitut München, nach eigenen Angaben einer der größten Umweltschutzvereine in Bayern, fordert das BVL als Genehmigungsbehörde sowie die zuständige Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) auf, den Antrag der Universität Rostock abzulehnen und den Anbau von Pharmapflanzen auf Dauer zu ...

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