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27.02.2009 / Inland / Seite 4

Kampf um die Lehrer

Nach Berlin kritisieren jetzt auch Sachsen-Anhalt, Hessen und Bayern die aggressive Abwerbung von Fachkräften durch andere Bundesländer

Ralf Wurzbacher
Die Klagen einzelner Bundesländer über den föderalen Wettbewerb um Lehrkräfte nehmen zu. Nach Berlins Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) hat nun auch Sachsen-Anhalts Kultusminister Jan-Hendrik Olbertz eine Begrenzung der grenzüberschreitenden Abwerbung von Nachwuchspädagogen mittels Gehaltszuschlägen und anderen Offerten gefordert. »Die Anreize dürfen nicht so sein, daß sie gegen das Nachbarland gerichtet sind«, zitierte das Handelsblatt von Donnerstag den parteilosen Politiker. Die Länder müßten »gemeinsame Bandbreiten und Eckdaten« verabreden, sagte Olbertz mit Blick auf die nächste turnusmäßige Sitzung der Kultusministerkonferenz (KMK) kommende Woche.

Der Unmut richtet sich insbesondere gegen Baden-Württemberg, das derzeit im Rahmen einer bundesweiten Kampagne versucht, Junglehrer aus anderen Ländern für Gymnasien und Berufsschulen anzulocken. Hintergrund ist ein gestiegener ...

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