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23.02.2009 / Inland / Seite 5

Polizist zog seine Pistole

Nach Campräumung: Ausbaugegner besetzten Haus am Flughafen von Frankfurt/Main. Beamte prügeln auf »Clownsarmee« ein

Gitta Düperthal
»Der Widerstand geht weiter«, hieß es bei einer Demonstration am Samstag nachmittag im Kelsterbacher Wald. Das war auch ernstgemeint: Nachdem die Polizei am Mittwoch das Camp der Umweltaktivisten geräumt hatte, besetzten Demonstranten parallel zur Kundgebung ein leerstehendes Haus in der Flughafenstraße – auf dem Gelände, auf dem die Fraport AG, die Betreibergesellschaft des Airports von Frankfurt/Main, die Nordwestlandebahn bauen will.

Dabei setzten die Startbahngegner auf Ablenkung und Überraschung: Während rund 250 Demonstranten die Polizei im Wald mit einer Latschdemo und Faschingsversen ablenkten, ging es am anderen Ende der Stadt Kelsterbach zur Sache: Fünf Aktivisten erkletterten das Dach des Hauses und stellten so die Polizei vor eine zunächst unlösbare Aufgabe. Eine sofortige Räumung war ihr nicht möglich, weil keine Spezialeinheit verfügbar war. »Wir nehmen nicht hin, daß weiterhin Bannwald für ein derart klimafeindliches Projekt fällt«, ...

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