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21.02.2009 / Inland / Seite 8

»Wir brauchen junge Leute«

Nachwuchskräfte unerwünscht: Personalmangel und Dauerstreß in Berliner Sozialämtern. Ver.di schlägt Alarm. Ein Gespräch mit Werner Roepke

Claudia Wangerin
Werner Roepke ist Fachbereichsleiter für Gemeinden der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di im Landesbezirk Berlin-Brandenburg

Sie haben die Berliner Sozial­senatorin Heidi Knake-Werner (Die Linke) aufgefordert, den Personalmangel und andere Mißstände in den Berliner Sozialämtern zu beseitigen. Welche Auswirkungen sind Ihnen bekannt?

Die Arbeitsüberlastung der Beschäftigten läßt sich an den verärgerten Reaktionen der Bürgerinnen und Bürger ablesen. Hauptsächlich kommt es zu Beschimpfungen, manchmal auch zu tätlichen Auseinandersetzungen, aber das ist die Ausnahme. Verbalattacken gehören jedoch zum Alltag in den Sozialämtern. Dieser Dauerstreß erklärt auch die überdurchschnittliche Krankheitsquote, die aber zusätzlich noch mit der Altersstruktur der betroffenen Kolleginnen und Kollegen zu tun haben könnte. Sie sind ja überwiegend schon in einem Alter, in dem sich das schneller auf die Gesundheit auswirkt als bei jungen Leuten.

Heißt das, es werden keine jung...


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