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21.02.2009 / Inland / Seite 2

»Das muß im Landtag auf die Tagesordnung«

Flughafengesellschaft von Frankfurt/Main bespitzelt Journalisten, die über Räumung des Kelsterbacher Waldes berichten. Ein Gespräch mit Hendrik Zörner

Gitta Düperthal
Hendrik Zörner ist Pressesprecher des Deutschen Journalistenverbands

Der Flughafenbetreiber Fraport hat Journalisten während der Räumung des Camps der Umweltaktivisten im Kelsterbacher Wald bespitzelt. Teilweise wurden sie mit Kameras gefilmt, die unter den Schutzhelmen von Fraport-Mitarbeitern versteckt waren. Was sagen Sie zu diesem Vorgehen?

Es ist nicht hinnehmbar, daß ein Unternehmen so mit Journalisten umgeht. Der Flughafen-Konzern in Frankfurt am Main versucht sichtlich, unter Pressevertretern Unsicherheit zu verbreiten. Das erinnert an Methoden der Überwachung, wie sie sonst nur von Geheimdiensten bekannt sind. So wird eine ordentliche Berichterstattung für die Öffentlichkeit behindert. Nicht zu vergessen: Die Fraport besitzt als Privatunternehmen keinerlei obrigkeitsstaatliche Befugnisse oder Kompetenzen – und darf keinesfalls mit Journalisten in einer Art umgehen, die nicht ganz sauber ist. Zudem haben diese keine Möglichkeit, zu überprüfe...

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