19.02.2009 / Schwerpunkt / Seite 3

Drastischer Abbau

General Motors gibt die Vernichtung von weltweit 47000 Arbeitsplätzen bekannt und fordert weitere Staatsgelder. Konkrete Folgen für Opel noch unklar

Daniel Behruzi
Die Beschäftigten und Steuerzahler verschiedener Länder sollen die Krise des Autobauers General Motors (GM) ausbaden. Das ist die Essenz des am Dienstag abend vom GM-Management vorgelegten »Sanierungsplans« 47000 der weltweit knapp 250000 Arbeitsplätze sollen demnach vernichtet werden. Bislang war von 31000 Stellenstreichungen die Rede. Auch bei den neun Fabriken, die bis 2012 geschlossen werden sollen, dürfte es nicht bleiben. Was die Pläne konkret für die europäischen GM-Töchter Opel, Saab und Vauxhall bedeuten, ist weiterhin unklar. Medienberichte vom Dienstag, wonach die Werke in Antwerpen und Bochum geschlossen und die Fabrik im thüringischen Eisenach verkauft werden sollen, hält der Opel-Betriebsrat jedenfalls für eine »gezielte Provokation« (siehe Interview auf dieser Seite).

Den Kürzungsplänen, die GM am Dienstag abend dem US-Finanzministerium präsentierte, soll also fast jede fünfte Stelle zum Opfer fallen. In den USA sollen 20000 Jobs abgebaut ...

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