12.02.2009 / Titel / Seite 1

Israel wählt den Krieg

Rüdiger Göbel
Gut drei Wochen nach dem Ende des Gaza-Krieges haben die Israelis mit überwältigender Mehrheit rechts gewählt. Unklar war am Mittwoch noch, wer die künftige Regierung in Tel Aviv anführen wird: Die Likud-Partei von Oppositionsführer Benjamin Netanjahu konnte ihre Mandate von zwölf auf 27 mehr als verdoppeln. Außenministerin Zipi Livni hat mit ihrer Likud-Abspaltung Kadima einen Sitz verloren, stellt aber mit 28 von 120 Sitzen die größte Fraktion in der Knesset. Die rechtsextreme Partei Jisrael Beiteinu (Unser Haus Israel) von Avigdor Lieberman legte vier Mandate zu und stellt mit 15 Abgeordneten künftig die drittstärkste Kraft im israelischen Parlament. Den vorläufigen Ergebnissen der Wahlkommission zufolge erhalten alle rechte Parteien zusammen mehr als 90 Sitze. Hierbei ist die Arbeitspartei von Ehud Barak noch gar nicht mitgerechnet. Obgleich der Verteidigungsminister den Krieg gegen di...

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