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10.02.2009 / Inland / Seite 5

Zäher Widerstand gegen Agrarkonzerne

Eberswalde: Gentechnikgegner tauschen Erfahrungen aus und besprechen weitere Aktionen

Susanne Aigner
Zu einem bundesweiten Erfahrungsaustausch trafen sich am vergangenen Wochenende im brandenburgischen Eberswalde rund 120 Gentechnikgegner. Die Vertreter von gentechnikfreien Regionen sowie Umwelt-, Agrar- und Lebensmittelwirtschaftsverbänden wie die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), Bioland, BUND und Greenpeace tagten nicht zufällig in Brandenburg: Schließlich ist das Land mit einer Anbaufläche von mittlerweile 1750 Hektar gentechnisch veränderter Pflanzen (GVO) der wichtigste nationale Standort der Gentech-Industrie. Das ist wenig im Vergleich zu den USA, wo bereits 60 Millionen Hektar mit GVO-Kulturen bepflanzt sind. Doch Agrarkonzerne wie Monsanto, BASF Plant Science, Syngenta oder Bayer CropScience und die in ihrem Sinne agierenden Politiker tun alles, um diesen »Rückstand« schnellstmöglich zu verkleinern. Es geht um viel Geld: Über 50 Prozent der weltweiten Saatgutpr...

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